Druck ist Einstellungssache

Wird ein ordentlich produziertes Isolierglas in eine höher gelegene Region gebracht, so dehnt sich das zwischen den Scheiben befindliche Gas aufgrund des geringeren atmosphärischen Luftdrucks aus. Im Scheibenzwischenraum entsteht ein Überdruck, der die Gläser verbiegt und den Randverbund belastet. Dies kann - abhängig von Scheibenaufbau und Höhendifferenz - zu Bruch führen, in jedem Fall ist wegen der höheren Belastung eine geringere Lebensdauer zu erwarten. Ein weiterer unerwünschter Effekt ist das verzerrte Spiegelbild. 

Druckausgleich von Isolierglas-Scheiben wird auf Grund des stetig wachsenden Anteils an Dreifach-Verglasungen, größeren Formaten, asymmetrischen Aufbauten und langen Transportwegen immer öfter notwendig. Je nach Aufbau ist bereits ab einem Höhenunterschied von 400 - 500 Meter zwischen Produktions- und Einbauort ein Druckausgleich empfehlenswert.

Mit dem Druckausgleichsystem ISO-Altimeter PROFESSIONAL von HELANTEC erfüllen Sie diese Aufgabe jetzt im Handumdrehen. Jede Ihrer Isolierglas-Scheiben wird bereits in der Produktion so vorbereitet, dass Sie am höher oder niedriger gelegenen Einbauort plan ist. Eine weitere Nachbehandlung ist nicht mehr erforderlich!

Ein kleines aber wichtiges Detail ist hierbei das HELANTEC-Ventil. Nur damit kann sichergestellt werden, dass der durchgeführte Druckausgleich bestehen bleibt und sich Ihre zugesicherte Eigenschaft der Isolierglas-Scheibe nicht verändert.

Schema

Andere Lösungsansätze:

Kapillarröhrchen, Kapillare:

Mangels Alternativen wurden früher unter großem Aufwand sogenannte Kapillare verwendet: In den Abstandhalter werden sehr dünne Metallröhrechen geschoben, die später aus der Versiegelung herausragen. Somit besteht eine Verbindung zwischen Außen und Innen, die einen gewissen Luft-/Gasaustausch ermöglicht, der einen Druckaufbau verhindern soll. Die Länge und der Durchmesser der Röhrchen beeinflussen den Luftaustausch. Über kurz oder lang entweicht eine etwaige Gasfüllung und wird durch (feuchte) Luft ersetzt. Die zugesicherte Isolation reduziert sich. Das in den Abstandhaltern befindliche Trockenmittel muss außerdem umso mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Eine deutlich kürzere Lebensdauer ist zu erwarten.

Theoretisch besteht die Möglichkeit, die Kapillare am Einbauort zu verschließen. Meist wird das Metallrohr gequetscht, wodurch Gasdichtheit erreicht werden soll. Bis zu diesem Zeitpunkt ist also auch hier der Luftaustausch mit Feuchte hinzunehmen. Während bei Fassadengläsern der Zugang zur Kapillare noch leichter vorstellbar ist, stellt sich dieser bei verglasten Fenster als eher schwierig dar. Hier bleiben die Kapillare meist offen...

Druckausgleichsventil, Entlüftungshülse:

Dieses soll bei einem gewissen Überdruck in der Scheibe öffnen und so dem Gas ermöglichen auszuströmen. Bei Unterdruck hingegen soll (feuchte) Luft einströmen. Es ist also auch hier ein regelmäßiger Luft-Gas-Austausch gegeben, der die Qualität und die Lebensdauer des ISO verringert.

Demo

Helantec GmbH

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